Sonntag, 4. Dezember 2016

LKW-Beladung für Rumänien

Am 1.12. beluden wir einen rumänischen LKW bei Geschwistern der methodistischen Gemeinde in Cranzahl/Erzgebirge. Winterliche Bedingungen hielten den LKW erst einmal vier Stunden in der Nacht auf. Dann konnten wir bei Schneeregen und eisigem Wind mit der Beladung beginnen. Reichlich fünf Stunden brauchten wir, um etwa 1000 Kartons mit Kleidung, 40 Schulbänke und 88 Stühle sowie 450 Weihnachtspäckchen für Kinder gut zu verstauen. Letztere wurden von verschiedenen Gemeinden im Frohburger Raum und Penig gepackt und in Tauscha gesammelt. Nachdem wir mit dem letzten LKW nach Rumänien im Sommer wegen Gewichtsdifferenz zur Ladeliste ziemliche Probleme in Rumänien bekamen, hatten wir diesmal vor der Ausstellung der Frachtpapiere den LKW über eine 15 km entfernte Waage schicken können. Trotzdem waren wir sehr angespannt und beteten sehr bewußt um eine problemlose Abfertigung in Rumänien. Gestern kam die gute Nachricht, dass der Zoll an der Grenze erst vorhatte, den LKW verplomt an den Bestimmungsort zu schicken und unter Aufsicht zu entladen (was zumindest zwei Tage Verzögerung bedeutet hätte), dann aber alles sofort freigegeben wurde. Dafür sind wir wiederum sehr dankbar! Die Weihnachtspäckchen sind für eine Behindertenschule in Cluj bestimmt, die Pfingstgemeinde in Girbova, das Vlahita-Camp und die orthodoxe Gemeinde in Laslea.

LKW für die Ukraine

Am 22.11. haben wir einen LKW von der Stiftung "MIR" für die Ukraine beladen und abgefertigt. Vor allem Textilien, aber auch 15 Paletten mit Verbandsstoffen, medizinischen Hilfsgütenr und Fahrräder konnten wir an die Geschwister weitergeben. Wir sind sehr dankbar für eine reibungslose Zollabfertigung hier und in der Ukraine.

Dienstag, 21. Juni 2016

Warschaureise im Juni

Heute vor einer Woche sind wir zu einer Besuchsfahrt auf die Farm bei Warschau aufgebrochen. Wir, das waren Maria Hommel und Johannes Steinmüller. Maria, unsere Buchhaltungsmitarbeiterin kannte die Farm noch nicht. Und ihre Freude war besonders groß, die Reise bei schönstem Sommerwetter zu erleben. Wieder einmal staunte ich, wie viele Straßen erneuert und oftmals sogar völlig neu geführt werden. So machten wir am zeitigen Nachmittag nach einer guten Fahrt erst einmal in Warschau Rast, um die 97-jährige Gründerin der "Olivenzweigarbeit" zu besuchen. Sie benötigt Hilfe rund um die Uhr, die ihr durch ihre erste Mitarbeiterin Malgosia seit vielen Jahren schon gegeben wird. Mit ihr und ihrem Mann hatten wir einen guten geistlichen Austausch und beteten füreinander. Gegen Abend kamen wir wohlbehalten 30 km hinter Warschau dann auf der Farm an. Einige Tage zuvor war eine Gruppe jüdischer Kinder mit ihren Betreuern aus einer ukrainischen Großstadt angereist. Sie genossen die Natur und das wunderschöne Gelände, die gute Versorgung und das Programm ihrer Lehrer, biblische Geschichte, jüdische Kultur, Tanz und Spiele. Am zweiten Tag hatten die Gastgeber nach dem Abendessen etwas von unseren Hilfsgütern für die Kinder zubereitet, Kalender und Süßigkeiten. Die Kinder und Betreuer waren sehr erfreut darüber. Dann "gaben" wir ihnen noch die "Visitenkarte ihres Gottes" mit auf den Weg, nämlich das Wort aus Jesaja 41,13: Ich bin der Herr, Dein Gott, der Deine rechte Hand fasst und zu Dir spricht: Fürchte Dich nicht, ich helfe Dir! Wir waren erstaunt, dass sie sich in allen Sprachen (russisch, polnisch, englisch und sogar deutsch) bedankten. Dann sangen alle Anwesenden in ihrer Sprache das Lied "Dies ist der Tag..."
Zum zweiten Male konnte ich nun schon das neue jüdische Museum zur Geschichte der polnischen Juden besuchen. Es ist das weltweit größte jüdische Museum, welches in einzigartiger Weise die Geschichte dem Besucher auf alle erdenkliche Weise nahebringt: durch Nachbauten, durch Exponate, durch interaktive Medien, historische Dokumente und Zeugnisse - einfach gewaltig beeindruckend! (https://de.wikipedia.org/…/Museum_der_Geschichte_der_polnis…)

Dienstag, 24. Mai 2016

Jüngerschftsschule Tauscha 2016/ 17

Ende September geht unser nächster Jüschu- Kurs los. Herzliche Einladung an alle über 16-jährigen zur Jüngerschaftsschule 2016/ 17 in Tauscha. An 10 Wochenenden zwischen September 2016 und Juni 2017 treffen wir uns, um über Nachfolge, deine allgemeine und persönliche Berufung, Leiterschaft, Dienen und und und... zu hören, nachzudenken und verschiedenes praktisch umzusetzen. Unsere Jüngerschaftsschule ist eine Mitarbeiter- und Leiterschulung für alle, die in ihrer Gemeinde mitarbeiten, Zurüstung bzw Schulung suchen oder einfach nur interessiert sind.