Freitag, 23. Dezember 2011

Lasst uns Weihnachten feiern...

Denn uns ist ein Kind geboren! Ein Sohn ist uns geschenkt! Er wird die Herrschaft übernehmen. Man nennt ihn "Wunderbarer Ratgeber", "Starker Gott", "Ewiger Vater", "Friedensfürst". Er wird seine Herrschaft weit ausdehnen und dauerhaften Frieden bringen. Wie sein Vorfahre David herrscht er über das Reich, festigt und stützt es, denn er regiert bis in alle Ewigkeit mit Recht und Gerechtigkeit. Der Herr, der allmächtige Gott, sorgt dafür, er verfolgt beharrlich sein Ziel. (Jesaja 9,5+6 nach Hoffnung für alle)

Für Bethlehem als Geburtsort Jesu sprach menschlich gesehen, nichts.
Erstmals erwähnt wird der Ort, südlich von Jerusalem gelegen, als Begräbnisstätte der Rahel (1.Mose 35). Ein Friedhof, könnte man denken; das Leben findet anderswo statt.
Ibzan, ein Richter kam von dort, immerhin. Drei Verse berichten von ihm im Richterbuch (Kap.12, 8-10). Sie wirken allerdings eher wie eine Fußnote. Man liest weder von machtvollen Taten noch von spektakulären Rechtssprüchen. Später wurde der Ort Schauplatz einer Hungersnot. Man wanderte von dort aus, wie Elimelech, der posthume Schwiegervater der Ruth...
Abseits, am Rande, bedeutungslos, bestenfalls der Erwähnung wert - das war Bethlehem.
Dann aber fiel der prophetische Paukenschlag: "Und du, Bethlehem Efrata, das du klein unter den Tausendschaften Judas bist, aus dir wird mir der hervorgehen, der Herrscher über Israel sein soll; und seine Ursprünge sind von der Urzeit, von den Tagen der Ewigkeit her" (Micha 5,1).
Ausgerechnet in diesem Kaff sollte der Messias zur Welt kommen. Der unbegreifliche Gott sucht sich für sein Vorhaben das „Abseitige" aus. Denn was er vor hat, ist auch nicht das Normale: Mensch werden.
Bethlehem ist ein Gleichnis. Auch wir Menschen erfüllen eigentlich kein Kriterium, dass Gott bei uns irgendetwas zu suchen hätte. Im Gegenteil: „Alle sind abgewichen, alle sind untüchtig, da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer“ (Psalm 14,3). Ein trauriger Befund.
Und dennoch: Der treue Gott sucht sich immer noch ausgerechnet das Abseitige, das Verlorene aus. Er fand, dass es keinen besseren Ort gab als Bethlehem, wo er in Jesus menschliche Gestalt angenommen hat.
Und er findet, es gibt keinen besseren Ort, in dem er wiederum Gestalt annehmen möchte, als in unseren Herzen. Er wartet auf Deine Einladung!
Wir grüßen alle unsere Freunde mit diesen Gedanken und wünschen gesegnete Festtage!
PS: Hier findet Ihr die Weihnachtsgrüße von Israels Premierminister Netanyahu mit deutschen Untertiteln:

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Aufwind Nr. 4

Kurz vor dem Weihnachtsfest kommt der neue Aufwind noch ins Haus, hier gibt es die Onlineversion.
Viel Freude beim Lesen - Link: Aufwind