Donnerstag, 13. Dezember 2012

Aufwind 4-12

Der neue Aufwind ist da. Sicher findet ihr ihn noch vor Weihnachten in euren Briefkästen, hier könnt ihr schonmal online lesen:

http://kiwoarbeit.de/aufwind%204-12%20%28klein%29.pdf

Bestellung und Adressänderung bitte an bautzen@kiwoarbeit.de


Mittwoch, 5. Dezember 2012

Advent

Liebe Besucher unseres Blog,

jedes Jahr ist neu ein interessantes Phänomen zu beobachten: Kaum ist der Sommer vorbei, erinnert uns der Einzelhandel daran, dass Weihnachten vor der Tür steht. Und all die Lebkuchen und die Schoko-Weihnachtsmänner werden nicht nur schon gekauft, sondern auch verspeist. Meine Frau fand schon im Oktober im Müllcontainer hinterm Haus entsprechende Verpackungen. Natürlich lohnt es sich nicht, sich darüber aufzuregen oder routinemäßig die allgegenwärtige Gier im System anzuprangern.
Es ist einfach nur schade, dass Menschen Weihnachten nicht abwarten können. Sie berauben sich selbst eines Geheimnisses.  Wie war das noch mit der Vorfreude? Mit der kindlichen Freude am Besonderen? Natürlich geht es da nicht um die Süßigkeiten und die Formen, in die sie gegossen sind. Es geht generell um das Warten können, um das Erwartete dann um so mehr wertschätzen zu können. Um das "Noch nicht, aber bald". Christen leben ja auch in so einer Erwartung, nicht nur im Blick auf die Advents- und Weihnachtstage. Unser ganzes Leben mit Gott ist in gewisser Weise "Advent" - wir erwarten, dass Jesus kommt, dass er eingreift, redet und handelt, dass er sein Reich aufrichtet, seine Pläne und Vorhaben vollendet und das Verborgene offenbar macht. Manchmal halten wir dieses Warten nicht aus, greifen vor und fummeln menschlich herum. Oder wir werden müde, wenden uns ab.
Aber das Warten auf Gott schiebt uns nicht in ein langweiliges Wartezimmer, sondern setzt uns in Bewegung. Dafür zu beten und daran zu arbeiten, dass viele Menschen erkennen, was Advent und Weihnachten eigentlich bedeuten.

Eine gesegnete Adventszeit wünscht
Stefan Lehnert

Samstag, 1. Dezember 2012

LKW-Beladung

Gestern morgen konnten wir einen LKW nach Rumänien beladen. Etliche Kirchgemeinden und Initiativen haben über 1000 Weihnachtspäckchen gepackt, die besonders Kindern in Rumänien Freude bereiten sollen. Außerdem werden wieder viele Kartons mit Bekleidung, Erntedankgaben und medizinisches Hilfsmaterial weitergegeben. Unser Lager war brechend voll und wir freuen uns, dass vieles davon auf den Weg geschickt werden konnte. Wir sind sehr dankbar, daß der Wintereinbruch in Tauscha nicht so heftig war wie nur etwa 25 km weiter. Auch unsere Helfer waren pünktlich zur Stelle und wir konnten den LKW in fünf Stunden beladen. Zwar haben wir in Rumänien nur zwei Entladestellen, aber die Ladung ist für sieben Empfänger bestimmt. Sie haben unterschiedlichsten Hintergrund: evangelische Landeskirche, pfingstlerische Zigeunergemeinden, ungarische Baptisten und Reformierte. 150 Weihnachtspäckchen gehen an eine Behindertenschule. Gerade kam die Bestätigung vom ersten Entladeort, daß der LKW nach 20 Stunden vor Ort war, das Ausladen zügig ging und der LKW am Montag dann die zweite Hälfte entlädt. Wir sind unserem Herrn sehr dankbar für die Bewahrung! Möge er die Verantwortlichen nun beschenken mit Weisheit bei der Verteilung aller Hilfsgüter und Geschenke! Unser Gebet ist nun, daß diese Hilfsgüter den Menschen in Rumänien dienlich sind und damit auf den Geber aller guten Gaben hinweisen! Danke auch an alle, die diese Transporte ermöglichen.