Dienstag, 28. April 2015

Unsere Frühjahresreise nach Moldawien

Wir danken allen, die uns während unserer Frühjahresreise mit ihren Gaben und Gebeten unterstützt haben. Wir hatten eine bewahrte und gesegnete Reise mit viel Begegnungen und tiefen Eindrücken. Auf der Hinfahrt ließen wir Jürgen Werth bei Geschwistern von Teen Challenge in Budapest, denen er mit Lehre diente und Gemeinschaft pflegte. Wir machten dann auf der Hin- und Rückfahrt bei unseren Freunden im Vlahita-Camp Station, wo wir nach den jeweilig langen Fahrten mit gutem Essen, guten Quartieren und geistlichem Austausch beschenkt sind. Wir genießen das und fühlen uns dort sehr „zu Hause“. In Vlahita entladen wir auch zum Teil unseren Transporter und sind oft überrascht, wie Gott uns führt, daß die mitgebrachten Hilfsgüter manchem Bedarf so speziell entsprechen. Der Grenzübergang nach Moldawien war uns wieder ein besonderes Geschenk: schnell und unbürokratisch. An Stadtrand von Kishinev wurden wir von unseren katholischen Freunden mit offenen Armen empfangen. Wir können uns dort in den Gästequartieren gut selbst versorgen, können das Fahrzeug auf dem Gelände abstellen und sind frei für unsere Unternehmungen. In Kishinev erwarteten uns schon das Ehepaar Altmann, die das Programm planen und die wir in ihrem Dienst an den Juden der Stadt unterstützen: Einkauf von Grundnahrungsmitteln in einem Großmarkt, Besuche bei „Chessed“, einem Hauskreis, Gottesdienst in einer messianischen Gemeinde und persönliche Besuche füllten unsere Tage dort. Immer wieder sind wir erschüttert bzw. fassungslos, wie vor allem alte und gebrechliche Menschen im Rentenalter von einer Rente zwischen 40 und 90 Euro leben sollen angesichts der Tatsache, das dieses Geld gerademal bzw. oftmals auch unzureichend die Kosten für Miete, Strom und Heizung abdeckt. Dabei sind die Preissteigerungen für die Lebenshaltung durchgehend höher als die Rentenerhöhungen. Gerade die oft im Alter nötigen medizinischen Behandlungen sind zu bezahlen und die Medikamente haben westliche Preise. Umso dankbarer sind die Menschen für jede Unterstützung. Auf der Rückfahrt machten wir noch Station bei unseren Geschwistern in Girbova/Rumänien. Und wir vergaßen nicht, Jürgen Werth in Budapest wieder einzuladen! Danke Herr für diese gute Reise und alle Möglichkeiten, Menschen Deines Volkes Israel und anderen Geschwistern zu dienen! Fotos und Videosequenzen