Tauscha

Mission / Osthilfe

Seit 1986 sind Mitarbeiter unserer Arbeit in Osteuropa zu Besuchsdiensten unterwegs. Diese Dienste sind seit 1992 untrennbar mit dem Lagerstützpunkt in Tauscha verbunden.
Unsere Arbeit in Osteuropa verstehen wir seit den Anfängen als eine Mission, d. h. Beauftragung Gottes nach Gal.6,2+10: „Kümmert euch um die Schwierigkeiten und Probleme des anderen und tragt die Last gemeinsam. Auf diese Weise verwirklicht ihr, was Christus von euch erwartet … Solange uns noch Zeit bleibt, wollen wir allen Menschen Gutes tun; besonders aber den Hausgenossen des Glaubens“.
Unser Auftrag „Gutes zu tun“ hat auch den missionarischen Aspekt: Menschen durch unsere materielle Hilfe auf Gott, den Geber aller guten Gaben, aufmerksam zu machen. Dabei wissen wir, dass nicht materielle Hilfe, sondern nur seine Liebe und sein Eingreifen Lebensveränderung bewirkt.
In den fast 20 Jahren ist eine vielschichtige, projektbezogene Arbeit gewachsen. Technische Geräte, Textilien und andere Hilfsgüter für den persönlichen Bedarf, für Gemeinden und Projekte sammeln wir jetzt in der Regel nur, wenn wir von konkretem Bedarf wissen und deren Einfuhr durch die teils drastischen und manchmal nicht nachvollziehbaren Beschränkungen der osteuropäischen Länder möglich ist.  

Projekte, die wir unterstützen, sind:
• Missionarische und diakonische Aktivitäten in Siebenbürgen (Rumänien)
• Das Camp „Tabara Crestina“ in Vlahita, Rumänien (ein Freizeit- und Konferenzzentrum in den Karpaten)
• Die internationale Stiftung „MIR“, Ukraine; ein Schwerpunkt dieses Dienstes war die Exodus-Arbeit (Auswanderungshilfe für Juden nach Israel). Inzwischen unterstützt „MIR“ eine große Zahl von Suppenküchen für alte und kranke Menschen, viele von ihnen Holocaust-Überlebende.
• Das GILA-Projekt unter der Leitung des Ehepaares Altmann – ein eigenständiger, regelmäßiger Besuchsdienst und eine Vermittlung von Hilfe für arme und mittellose Juden in Moldawien. Ilja Altmann ist ein an Jesus gläubiger Jude. Ende der 90er Jahre sind er und seine Frau Ljuba aus Moldawien nach Deutschland ausgewandert. Ihre Dienste unterstützen wir geistlich, materiell und praktisch.
• Die „Olivenzweig“-Arbeit und die Farm Olesin bei Warschau. Dieser Dienst wendet sich vor allem Überlebenden des Holocaust in Polen und anderen osteuropäischen Ländern zu.

"Arbeitskreis Hilfe für Israel"
Seit 1998 ist dieser Arbeitskreis unserem Verein angeschlossen. Sein Anliegen sind Versöhnungsdienste zu Israel als dem erwählten und geliebten Volk Gottes. Seit dem Ruhestand von Pfarrer Winfried Amelung (Chemnitz), der diesen Arbeitskreis gegründet hat, beschränken sich die Aktivitäten auf Rundbriefe und Vortragsdienste zum Thema Israel. Spenden für den Arbeitskreis werden vor allem für Suppenküchen in der Ukraine, aber auch bei anderen humanitären Aktivitäten eingesetzt, wo sie jüdischen Menschen zugute kommen.  
Kontakt in Tauscha für Mission-Osthilfe:
Uwe Fleischer, Tel. 037381 / 6 65 50 E-Mail: Mail: Tauscha
Kontakt in Bautzen:
Johannes Steinmüller Tel. 035 91 / 48 93-0 E-Mail: Mail: Johannes Steinmüller

Begegnungsstätte „Ruth”, Tauscha

Die drei dort vorhandenen Gebäude auf ca. 3500 qm Land, die ursprünglich von einer LPG genutzt wurden,
konnten wir durch die Mithilfe vieler Freunde und Spender erwerben. Seitdem nutzen wir sie für unsere Dienste nach Osteuropa und konnten sie auch teilweise ausbauen.
Bis Ende der 1990er Jahre diente uns das Gelände ausschließlich zum Sammeln, Sortieren und Zusammenstellen der zahlreichen  und großen Hilfsgütertransporte nach Osteuropa. Inzwischen hat sich in Tauscha eine Begegnungsstätte entwickelt, die wir  am 9. November 2002 unter dem Namen „Ruth” einweihen konnten. Begegnungsstätte „Ruth”
Ruth, eine Frau aus der Bibel, die nicht dem jüdischen Volk angehörte, hatte zu ihrer jüdischen Schwiegermutter gesagt: „Dein Volk ist mein Volk und dein Gott ist mein Gott” (Ruth 1,16).
Mit ihrem Namen verbinden wir das Anliegen und die Hoffnung, dass wir als Christen mit dem Volk Israel verbunden sind  und uns ihm auch verpflichtet wissen. Und das nicht nur, weil wir um die Schuld unserer christlichen Kirchen und  unseres deutschen Volkes in der Geschichte wissen, sondern weil Gottes Wort es uns nahelegt. Die Begegnungsstätte „Ruth” wird regelmäßig genutzt: z. B. für die Jüngerschaftsschule, die Lobpreisabende, unsere Mitarbeiterklausuren, Rüstzeiten mit Kindern und Jugendlichen, Leiter- und Mitarbeitertreffen oder Wochenend-Seminare.
Besonders durch die Lobpreisabende und offenen Wochenenden der Jüngerschaftsschule haben sich viele Kontakte zu Christen und Gemeinden der Umgebung entwickelt. 
Kontakt für Begegnungsstätte:
Matthias Mühlbauer, Tel. 037381 / 6 69 92 E-Mail: Mail